Arbeitsgemeinschaft Funk (AFD)

Arbeitsgemeinschaft Funk (AFD) – 11-Meter-Band Amateure – Deutschland e.V.

 
 

Archiv für Dezember, 2012

30 Jahre Deutscher Arbeitskreis für CB- und Notfunk e.V.

Erstellt von Christian am 25. Dezember 2012

Jubiläumsfeier in Sonderhausen (Thüringen)

Der Deutsche – Arbeitskreis für CB-und Notfunk e.V. (DAKfCBNF) hatte seine Delegierten, Ehrenmitglieder und Gäste am 24. und 25.11.12 nach Sondershausen (Thüringen) eingeladen, um 30 Jahre DAKfCBNF zu feiern. Getroffen hat man sich am 24.11 in der Gaststätte & Pension „Am Schacht“ in Sondershausen, und schon am Nachmittag wurden Neuigkeiten untereinander ausgetauscht. Die eigentliche Feier begann dann um 19:00 Uhr mit der Begrüßung der Teilnehmer. An der Feier nahmen von den Mitgliedsvereinigungen mehrere Delegierte teil. Erfreulich war aber das mit Hans Welling ein Gründungs- und Ehrenmitglied zu der Feier gekommen war. Auch Bernd Böhle ehemaliger Vorsitzender und seine Gattin,  konnte man zu dieser Feier begrüßen. Franz Ahne, Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender, war ebenfalls eingeladen, konnte jedoch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen.   Nach der Begrüßung und einigen Grußworten, wurde dann das Büfett eröffnet. So wurde es ein langer Abend und man feierte bis weit nach Mitternacht. Doch alle mussten schon früh wieder aufstehen, weil schon um 8:00 das Frühstücksbüfett aufgebaut war. Dieses wurde früh angesetzt, denn schon um 10:00 Uhr ging es zum Salzbergwerk in Sondershausen. Hier wurden wir vom Bürgermeister Joachim Kreyer erwartet, der uns ganz herzlich begrüßte. Er hat uns dann einiges über Sondershausen und dessen Sehenswürdigkeiten erzählt. Weiter ging es dann mit der Besichtigung des Bergwerks. Zuerst wurde man eingekleidet mit Kittel und Helm, und dann über Sicherheitsvorschriften aufgeklärt. Nun ging es zum Schacht und 670 Meter tief in die Erde. Zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten wurden wir dann mit einen Kleintransporter gefahren, denn zu Fuß würde man Stunden gebrauchen, weil es ca. 50 Kilometer lange Wege gibt. In den Kriegsjahren wurde hier im Schacht Munition und Granaten gefertigt, was uns an Hand von Schaukasten und Bildern gezeigt wurde. Auch gibt es einen künstlichen See, den wir dann mit einem Elektroboot befahren haben. Weiter kann man hier im Bergwerk eine Feier gestalten mit Essen und Trinken, Fahrradtouren unternehmen oder Theater- bzw. Konzertveranstaltungen besuchen. Für uns ging die Besichtigung mit der Ausfahrt und dem Auskleiden zu Ende. Es war für alle ein besonderes Erlebnis, was lange in Erinnerung bleiben wird.   Aber irgendwann geht eine Feier zu Ende, und so trafen wir uns zum Abschluss in der Gaststätte & Pension „Am Schacht“ zu einer Kaffeetafel. Hiernach wurden die Teilnehmer verabschiedet, und man wünschte allen einen guten Heimweg. Eines sollte und möchte ich nicht Vergessen um einmal „Danke“ zu sagen an Jürgen Tienken, unser Kassierer, der die Fäden gezogen hat. Er hat die Termine mit der Pension gemacht, die Feier und die Besichtigung des Bergwerks organisiert, und alles ist reibungslos verlaufen. Aber auch an alle anderen die daran mitgearbeitet haben, ein recht herzliches Dankeschön.  

Heinz – Hermann Kück,  Vorsitzender DAKfCBNF e. V.

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Polizei unterbricht oder verhindert Kommunikationsverbindungen

Erstellt von Christian am 9. Dezember 2012

Die Polizei von Sachsen-Anhalt soll künftig das Recht erhalten, unter bestimmten Voraussetzungen „Kommunikationsverbindungen zu unterbrechen oder zu verhindern“. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den die Landesregierung von Sachsen-Anhalt bereits im Juni dieses Jahres beschlossen hatte und der noch vor Jahresende im Landtag verabschiedet werden soll.

Mit dem Gesetzentwurf soll das „Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt“ geändert werden. Der Entwurf sieht unter anderem einen neuen Paragrafen 33 vor. Darin heißt es u.a. (Zitat):

„(1) Die Polizei kann von jedem Diensteanbieter (§ 3 Nr. 6 des Telekommunikationsgesetzes) verlangen, Kommunikationsverbindungen zu unterbrechen oder zu verhindern, wenn dies zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder für Leib, Leben oder Freiheit einer Person erforderlich ist. Die Unterbrechung oder Verhinderung der Kommunikation ist unverzüglich herbeizuführen und für die Dauer der Anordnung aufrechtzuerhalten.

(2) Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 kann die Polizei technische Mittel
einsetzen, um Kommunikationsverbindungen zu unterbrechen oder zu verhindern.“

(3) Kommunikationsverbindungen Dritter dürfen unter den Voraussetzungen des
Absatzes 1 nur unterbrochen oder verhindert werden, wenn dies nach den Umständen unvermeidbar ist. Örtlichen Bereich, Zeit und Umfang der Maßnahmen ordnet der Behördenleiter oder ein von ihm Beauftragter an. Die Polizei beantragt unverzüglich eine richterliche Bestätigung über die Fortdauer der Kommunikationsverbindungsunterbrechung oder -verhinderung. Die Anordnung tritt außer Kraft, wenn nicht binnen zwei Tagen vom Richter die Fortdauer der Maßnahme bestätigt wird. Zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Bezirk die antragstellende Polizeidienststelle ihren Sitz hat.“ (…)
(Ende des Zitats)

Bemerkenswert ist, dass das „Unterbrechen“ oder „Verhindern“ von Kommunikationverbindungen auf Anordnung der Polizei zunächst ohne richterlichen Beschluss möglich sein soll. Zwar soll die Polizei anschließend „unverzüglich“ eine richterliche Bestätigung beantragen, eine angeordnete Unterbrechung oder „Verhinderung“ ist jedoch auch ohne richterliche Bestätigung bis zu zwei Tagen möglich. Unklar ist auch, welche „technischen Mittel“ die Polizei einsetzen darf, um derartige Anordnungen durchzusetzen.

Kritiker befürchten, dass die geplante Regelung dazu missbraucht werden kann, um z.B. bei Demonstationen die Kommunikation der Teilnehmer per Handy zu verhindern. Möglicherweise werden derart betroffene Personen künftig auf Kommunikationsmittel ausweichen, die von der Polizei nicht zentral beeinflusst werden können, wie z.B. PMR446, „Freenet“ oder CB-Funk.

Der vollständige Wortlaut des Gesetzentwurfs ist im Internet unter www.landtag.sachsen-anhalt.de/intra/landtag3/ltpapier/drs/6/d1253lge_6.pdf zu finden.

Quelle: – wolf – www.funkmagazin.de

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